Unser Weingut

Tradition • Familie • Moderne

Als reiner Familienbetrieb bewirtschaften wir vom „Weingut Heilig Grab“ eine Rebfläche von gut vier Hektar. Diese liegen ausschließlich in den allseits bekannten und ebenso berühmten Steillagen des „Bopparder Hamm“.

Unsere Weinberge sind zu 85% mit der sogenannten Königin der Weißweinsorten, dem Riesling, bepflanzt. Auf der restlichen Fläche darf Spätburgunder die weite Landschaft und den Blick auf Vater Rhein genießen, gedeihen und wachsen.

Größte Sorgfalt legen wir auf eine schonende Traubenverarbeitung und auf die Gärung der Rieslinge in Edelstahltanks. Die Königin will schließlich standesgemäß behandelt werden. Unser trockener Spätburgunder wird hingegen ganz traditionell in alten Eichenholzfässern ausgebaut.

So können wir Ihnen Weine mit allerlei verschiedenen Geschmacksrichtungen anbieten. Trockene, halbtrockene und fruchtsüße sowie sämtliche Qualitäten vom leichten Kabinettwein bis hin zur unvergleichlichen edelsüßen Auslese.

Wenn Sie unsere Weine kennenlernen möchten, schauen Sie sich gerne in unserem Onlineshop → um

Weinhaus Heilig Grab Boppard Weinfässer

Jahr für Jahr mit Leidenschaft & Herz

Unsere Jahresproduktion an Wein liegt bei ca. 30.000 Flaschen.
Wir vermarkten sowohl Riesling als auch Spätburgunder ausschließlich als Flaschenweine, welche entweder in der Weinstube unseres Weingutes oder der Gartenwirtschaft ausgeschenkt werden. Ein Teil der Flaschen geht auch direkt an Weinfreunde, die ihren Wein im Weingut abholen oder ihre Bestellungen bequem nach Hause liefern lassen.

Unsere Weinstube ist täglich ab 15.00 Uhr geöffnet.
Montag und Dienstag Ruhetag.

Weingut Bopparder Hamm

Heilig Grab

In einer stillen Seitengasse liest man zu Boppard die Wirtshausbezeichnung „Heilig Grab“.

Für ein Weingut ein gar seltsamer Name.

Wie kam es also zu der Benennung „Heilig Grab“?

Bekanntlich findet in der katholischen Kirche am Karfreitag keine eigentliche heilige Messe statt. Vielmehr enthüllt und verehrt der Priester den Corpus Christi in besonderer Weise. Am Schluss trägt er das Kreuz zu einem Nebenaltar oder in eine Seitenkapelle, wo es auf den Boden gelegt und im Laufe des Tages von den Gläubigen besucht und verehrt wird.
Das nennt man zum heiligen Grabe gehen.

In Boppard geschah das, altem Brauch entsprechend, in der Karmeliterklosterkirche am Rhein. Es war üblich, dass sich am Frühnachmittag des Karfreitages die Jugend, nachher die Frauen und nach der Arbeit des Tages die Männer für eine kürzere oder längere Andacht hier einfanden.

Nun hatte sich unweit des Gotteshauses eine Weinstube aufgetan, die durch ihre guten und preiswerten Schoppen bald allgemein bekannt wurde.

Weingut Heilig Grab Hausfront

Wieder nahte die Karwoche, wieder der traditionelle Gang zum „Heilig Grab“. Merkwürdig dünkte es den wackeren Bopparderinnen, dass sich diesmal ihre Gatten erst reichlich spät zum Abendbrot einstellten. Auf die Frage nach dem Verbleib antworteten diese verabredungsgemäß: „Ei, am Heilig Grab! Man kann doch einmal etwas länger beten.“

Gar bald aber hatten die Töchter Evas herausgefunden, dass der Besuch am Heilig Grab nur kurz, um so länger aber das sogenannte „Gebet“ in der nahen Weinstube gewesen war. Wenn nun in Zukunft der liebe Mann etwas später als gewöhnlich nach Hause kam, musste er von seiner Herzallerliebsten hören: „Du bist sicher wieder im „Heilig Grab“ gewesen?“

Die Bezeichnung blieb von jetzt ab an der Weinstube haften, und diese behielt sie im Volksmunde auch dann, als ihr Besitzer sie in eine von Hochwasser weniger gefährdete Straße nahe dem Bahnhof verlegte.